1. September 2009

Opera 10 – Der Browser mit dem integrierten Turbo

Heute ist endlich die finale Version von Opera 10 erschienen. Nachdem ich schon länger die Beta-Versionen und auch den Release Candidate im Einsatz hatte und begeistert von Nutzung und Geschwindigkeit bin, kann ich euch diesen Browser wirklich empfehlen. Besonders User mit einer langsamen Internetverbindung können von einem zuschaltbaren “Turbo” profitieren und auch das Handling für Bildschirme im Widescreen-Format mit dauerhaft eingeblendeten Visual-Tabs und Lesezeichen ist genial (siehe Screenshot). Opera ist für mich mittlerweile wirklich eine perfekte Alternative geworden.

Ehrlicherweise muss ich zugeben, dass ich von Firefox 3.5.x in letzter Zeit gerade in Punkto Geschwindigkeit nicht mehr überzeugt war und mir daher der Wechsel nicht sehr schwer gefallen ist. Alle Lesezeichen konnten zudem problemlos in Opera importiert werden und natürlich werden alle sauber programmierten Webseiten ordnungsgemäss angezeigt.

opera-screenshot

Zwei Punkte sind für mich jedoch auch beim Opera noch verbesserungswürdig:

1. Autoresize für grosse Bilder bei alleiniger Darstellung im Browser (also nicht in einem Dokument eingebunden). Hierfür muss ein User-JS integriert werden, was jedoch problemlos funktioniert. [autosizer2-0.js]

2. Opera erwartet (bei meinem Win XP) bei eingebetteten Flash-Videos u.ä. einen Mausklick zum Aktivieren des Inhalts. So muss auf ein YouTube-Video wie beim IE u.U. zweimal geklickt werden, um es abspielen zu können. Es erscheint zunächst die Meldung

Klicken, um diese Steuerung zu aktivieren und zu benutzen

Anscheindend ist diese Tatsache abhängig von der Systemkonfiguration und nicht generell reproduzierbar.

Ansonsten ist es ein spitzenmässiger und verdammt schneller Browser, den man durchaus empfehlen kann.

Hier kann man ihn kostenlos downloaden: http://www.opera.com/download/